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VCS: CDU schaltet Schäuble ein
Hegewald und Reinders sprachen mit Betriebsrat
Der künftige CDU-Landtagsabgeordnete Reinhard Hegewald, der CDU-Kreisverband Aurich und die Norder CDU wollen sich mit der Schließung des VCS-Standortes in Utlandshörn nicht abfinden. "Wir können und wir wollen nicht auf 232 Arbeitsplätze in Norden verzichten", erklärte Hegewald. Deshalb habe er jetzt zusammen mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Hermann Reinders und dem Vorsitzenden der Norder CDU Karlheinz Julius Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble eingeschaltet und ihn um Unterstützung gebeten. In einem Schreiben der CDU-Vertreter an Schäuble heißt es: "Obwohl unsere Region in den letzten Jahren wirtschaftlich stärker geworden ist, ist sie nach wie vor auf jeden Arbeitsplatz angewiesen. Wir bitten Sie deshalb, sich für den Erhalt des VCS-Standortes in der Stadt Norden mit großem Nachdruck einzusetzen". Die drei CDU-Vertreter erklärten, dass Schäuble der richtige Ansprechpartner sei. Denn die rund 30-prozentige Beteiligung des Bundes an der Deutschen Telekom AG als "Mutter" von VCS würden vom Bundesfinanzministerium verwaltet. "Von dort aus werden alles Bundesbeteiligungen gesteuert", so Hegewald. Vertreter des Bundes im Aufsichtsrat der Telekom sei Schäubles Staatssekretär Jörg Asmussen.
Dem VCS-Betriebsrat Folkert Remmers, zu dem die CDU-Vertreter Kontakt aufgenommen hatten, sagte Hegewald zu, dass er mit der CDU vor Ort "alle uns zur Verfügung stehenden Hebel in Bewegung setzen wolle". Das Norderland dürfe sich nicht zum Spielball der Konzernpolitik der Telekom machen lassen. Reinders und Julius erklärten, dass die CDU-Fraktion selbstverständlich die Resolution, die der Rat der Stadt Norden am kommenden Dienstag auf einer Sondersitzung verabschieden wolle, mit Nachdruck unterstützen werde. Reinders, der auch Vorsitzender des Norder Stadtrates ist, geht davon aus, dass der Norder Rat diese Resolution „in großer Einmütigkeit verabschieden wird“. Hegewald fordert zudem, dass sich der Regionalrat Ostfriesland umgehend mit der Thematik beschäftigen solle. "Was wir jetzt benötigen ist ein geschlossenes Auftreten der ganzen Region", so der CDU-Politiker.
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